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WORKSHOPS

Klettertechnik - Taktik

Diese Seite soll beschreiben, welche Taktiken man beim klettern anwenden kann, um möglichst effektiv zu klettern und weit zu kommen.

Vorbereitung

Es ist wichtig, sich eine Route im Vorfeld anzuschauen. Hierbei können die einzelnen Züge schon im Kopf mit Unterstützung der Hände schon durchgespielt werden. Dies wird dann wichtig, wenn es nicht offensichtlich ist, wie die beste Tritt- und Griffreihenfolge ist. In vielen Routen ist z.B. schon klar welcher Griff mit welcher Hand gegriffen werden muss, damit es richtig weitergeht. Daraus ergibt sich oftmals, wie die vorherigen Grifffolgen sind. Manche Griffe "sagen" dem Kletterer schon, mit welcher Hand er gegriffen werden muss. Hieraus ergeben sich dann die vorherigen und nachfolgenden Griffkombinationen oftmals.

Entschlossenheit

Wichtig beim Klettern ist die Entschlossenheit. Ist man mental so ausgerichtet, dass man nicht mit Biss klettert, kann es sein, dass in schwierigen Passagen, diese nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit angegangen werden und frühzeitig aufgegeben wird. Dies merkt man immer dann, wenn man angefeuert wird. Dann strengt man sich deutlich mehr an als ohne Unterstützung. Da jedoch nicht immer eine Unterstützung durch Freunde/Fans vorhanden ist, muss die meiste Entschlossenheit von einem selbst kommen.

Konzentration - Übermut

Achte immer auf die aktuelle Situation. Was nützt dir die übernächste schwere Stelle, wenn du an der gerade zu kletternden Stelle rausfällst, weil du nicht richtig bei der Sache bist. Übermut lässt dich ebenfalls Fehler machen. So kommt es vor, dass du an eigentlich "einfachen" Stellen Fehler machst und dort rausfliegst.

Raststellen

Nutze Raststellen immer aus! Zumindest dann, wenn sie dir helfen, deine Kräfte zu sammeln. Wichtig ist an den Raststellen, sich auf die kommenden Kletterpassagen einzustellen. Wird dies an dieser Stelle gedanklich durchgespielt, kann die kommende Passage entschlossener und schneller geklettert werden. Denn Schnelligkeit spart Kraft. Raststellen sind oftmals durch viel Chalk an den Griffen zu erkennen.

Beispiel:
Bist du an einer Stelle, wo der nächste Zug viel Kraft in der linken Hand benötigt, diese aber kurz vorher ebenfalls viel Kraft aufwenden musste, ist es gut, eine kurze Pause einzulegen, die Hand zu schütteln und dann beherzt weiterzuklettern. Auch wenn die Pause nur kurz ist, die Muskeln erholen sich auch bei kurzem Schütteln und können dann wieder mehr Kraft aufbringen.

Pacing - Tempogebung

Zu diesem Thema steht einiges auf dieser Seite.